— Sibylle; SHG Angst und Depression Halberstadt
“Ich verstehe mein Krankheitsbild besser.”
Ich verstehe mein Krankheitsbild besser und kann mich mit vielen, denen es so geht wie mir, austauschen oder auch einfach mal nur zuhören. Es besteht kein Zwang. Alles ist freiwillig und bleibt in der Gruppe. Viele haben das gleiche Problem, und es ist nichts Falsches daran, sondern gehört zu meiner Diagnose Depression. Nach dem Treffen […]
— Anonym, 21 Jahre, SHG Depressionen
“In der Selbsthilfegruppe findet man andere Leute, denen es ähnlich wie einem geht, von denen man verstanden wird.”
Depressionen werden oft in der Gesellschaft als Ausrede angesehen. Bereits in der Kindheit und der Schule hatte ich damit viele Probleme. Irgendwann hab ich dann den Mut gefasst Hilfe zu suchen. Allerdings ist die Therapeutensituation nicht die beste, man wird für Termine immer wieder vertröstet. So habe ich andere Wege gesucht. Über einen Freund bin […]
— Anke, SHG Morbus Chrohn Colitis Ulcerosa
“Wenn ich zur Selbsthilfegruppe komme, hab ich etwas Zeit um abzuschalten.”
Ich bin zur Selbsthilfegruppe gekommen, nachdem ich selber im Krankenhaus war. Ich hatte dort eine Darm-OP, und dann sagte mir meine damaliger Ärztin: „Gehen Sie doch mal zu einer Selbsthilfegruppe, vielleicht sind Sie dort gut aufgehoben.“ In der Gruppe sind keine Ärzte, sondern wir sind alle Betroffene. Wir bedauern uns nicht gegenseitig, aber wir können […]
— Stefan, 57 Jahre, SHG Glückspiel – Game Over Halle (Saale)
“Ich habe durch Selbsthilfe gelernt, mich meinem Problem öffnen zu können, hab gelernt darüber zu reden.”
Ich war schon in einer anderen Region in einer Selbsthilfegruppe, habe dann in Halle nach einer Gruppe gesucht. Hier wurde mir das Angebot gemacht, eine neue Selbsthilfegruppe zu gründen. Da ich schon einige Erfahrungen mit der Selbsthilfe hatte, übernahm ich die Aufgaben des Gruppensprechers. Wir leiten die Gruppentreffen selbstständig, können aber jederzeit fachliche Hilfe hinzuziehen. […]
— Andreas, 52 Jahre, SHG EU-Rentner
“Wir treffen uns regelmäßig und sind völlig frei in der Gestaltung der Gruppentreffen.”
Aufgrund einer schweren Krebserkrankung und den Folgeerkrankungen wurde ich 100% erwerbsunfähig. Man fällt aus dem Berufsleben, es geht von 100 auf 0, die finanzielle Sicherheit geht verloren und damit geht das soziale Leben vorbei, man vereinsamt. Aber damit hab ich mich nicht abgefunden und habe Gleichgesinnte gesucht. Wir haben unsere Erfahrungen ausgetauscht und daraus habe […]